Magnetresonanz (MR)

Magnetresonanz (MR) - Urologie

Die Magnetresonanz ist ein bildgebendes Verfahren, das im Gegensatz zum CT und zum konventionellen Röntgen keine Strahlenbelastung aufweist. Allerdings ist man bei der Untersuchung in einem engen Raum und einem hämmernden Geräusch ausgesetzt, was bei manchen Leuten Platzangst auslösen kann, die mitunter zum Abbruch der Untersuchung zwingt.

 

Früher wurde die MR als Alternative zum CT eingesetzt, wenn aufgrund schlechter Nierenwerte kein Kontrastmittel gegeben werden durfte. Allerdings wird auch bei der MR ein Kontrastmittel verabreicht, wobei sich gezeigt hat, dass auch dieses bei schlechter Nierenfunktion zu Schäden führen kann.

 

Die Magnetresonanz ist, zumindest was urologische Erkrankungen betrifft, außer einigen speziellen Fragestellungen dem CT nicht überlegen. Aber bei Unverträglichkeit vom Röntgenkontrastmittel wird das MR-Kontrastmittel (Gadolinium) normalerweise problemlos vertragen, da die Substanzen miteinander nicht verwandt sind. Ebenso kann das Gadolinium bei Schilddrüsenerkrankungen gegeben werden, wo ein Röntgenkontrastmittel aufgrund des Jodgehaltes ebenfalls nicht gegeben werden darf. Allerdings besteht bei eingeschränkter Nierenfunktion auch bei der Magnetresonanz das Problem, dass ein Kontrastmittel, in diesem Fall Gadolinium, nicht verabreicht werden darf.

 

Zunehmend gewinnt die Magnetresonanz auch für die Prostata an Bedeutung. Bei Prostatakrebs von hohem Risiko ist die Magnetresonanz der Prostata mittlerweile Standard. Aber auch Abklärung eines Krebsverdachtes wird zunehmend eine MR-Untersuchung durchgeführt, da krebsverdächtige Bezirke besser als im Ultraschall zu sehen sind. Auch die Einbindung der Magnetresonanz in die Gewebeentnahme der Prostata findet zunehmende Verbreitung.

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